29. November 2017

Benchmarking

Die KPMG-Datenbank Krankenhaus 300®: Unser Benchmark-System zur präzisen Standortbestimmung von Krankenhäusern

Für Einrichtungen des Gesundheitswesens wird es immer wichtiger, ihre Tätigkeiten im herausfordernden Marktumfeld mit Wettbewerbern, d. h. vergleichbaren Krankenhäusern zu messen. Dazu bietet KPMG für Krankenhäuser und Universitäts­kliniken ein Benchmark-System an, das im Rahmen der Jahresabschlussprüfung, bei Gremienpräsen­tationen aber auch bei individuellen Anlässen zum Einsatz gelangen kann.

Die KPMG-Datenbank Krankenhaus 300® vergleicht ausgewählte aktuelle Finanz- und Leistungskennzahlen mit neutralisierten Daten relevanter Wettbewerber. Durch die Auswertungen schaffen wir für unsere Mandanten mehr Transparenz und ein besseres Verständnis hinsichtlich ihrer aktuellen Marktposition.

Die Ergebnisse unserer Kennzahlenvergleiche werden dabei sorgfältig unter Berücksichtigung der Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalles interpretiert, da die Unternehmen der Branche nicht in allen Belangen unmittelbar vergleichbar sind. Gleichwohl ermöglicht das Benchmarking unserer Erfahrung nach insgesamt einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Performance unserer Mandanten.

Unser Vorgehen

In die Datenbank integrieren wir öffentlich zugängige Daten von mehr als 300 Krankenhäusern. Als Grundlage für die Bildung von aussagekräftigen Kennziffern erfassen wir unter anderem:

— alle Posten der Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen nach HGB beziehungsweise KHBV,
— Daten aus Anhängen und Lageberichten beziehungsweise verfügbaren Geschäftsberichten,
— Statistische Daten wie Bettenanzahl, Belegungstage, Fallzahlen,
— Basisfallwerte und
— Case Mix Indices (CMI).

Kennziffern und Auswertungen

Den Daten werden die jeweilige regionale Ansiedlung des Krankenhauses und dessen Größenklasse zugeordnet, sodass die entsprechenden Auswertungen möglich sind. Zudem können wir in der Datenerfassung und in den Auswer­tungen die wesentlichen Marktsegmente freigemeinnützige Krankenhäuser, private Krankenhaus-betriebe und kommunale Krankenhäuser unterscheiden.

Im Fokus der Generierung von historischen Benchmarks stehen der Vergleich von Leistungsdaten sowie Kennziffern zur Kapitalstruktur, Ertragslage und Rendite.

— Zur Beurteilung der Kapazität und der Auslastung im Branchenvergleich analysieren wir die Anzahl der aufgestellten Betten, der durchschnittlichen Belegungs- und Berechnungstage sowie durchschnittliche Basisfallwerte, Verweildauern und Nutzungsgrade.
— Im Rahmen der Analyse der Ertrags- und Aufwandsstruktur stehen Benchmarks zu Umsatzerlösen, Materialaufwand und Personalaufwand zur Verfügung. Diese die Ertragslage wesentlich prägenden Kennziffern werden ergänzend jeweils auf die Anzahl der Fälle, der belegten Betten und die Anzahl der Vollkräfte bezogen.
— Im Bereich der Bilanzanalyse stellen wir unseren Mandanten Benchmarks zur Sachanlagenquote, Forderungsreichweite und zu Eigenkapitalquoten zur Verfügung.
— Für die Messung der Rentabilität der Einrichtungen ermitteln wir die entsprechenden Rentabilitätskennziffern bezogen auf Eigen- und Gesamtkapital sowie Umsatzerlöse.

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